By Toni Pierenkemper

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Entzifferung Verschollener Schriften und Sprachen

In der Geistesgeschichte der Menschheit ist die Wende yom 18. zum 19. Jahrhundert nicht weniger bedeutsam als die yom 15. zum sixteen. , mit der herkommlich-schematisch der Obergang yom Mittelalter zur Neuzeit bezeichnet wird. 'Waren es um 1500 Ent deckungen und Renaissance, die dem menschlichen Erkennen und Denken neue Gestalt gab en, so ist auch die Zeit um 1800 herum - ganz abgesehenvon dem damals beginnenden Umbruch des po litischen Denkens - gekennzeichnet durch eine ganze Reihe um walzender neuer Erkenntnisse, vor aHem in Naturwissenschaft und Technik und, mit der Technik zusammenhangend, im Verkehr, die es rechtfertigen konnten, auf den genannten Gebieten die Neu zeit etwa mit dem Jahre 1800 anbrechen zu lassen.

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Weitgehend unstrukturiert und annahernd vollstandige Wettbewerbsbedingungen: Lohnsetz wirksames Regulativ fUr Allokation, Zu- und Abgang zu den Positionen vollig ofFen, hohe Mobilitat oder Fluktuation. B. relativ niedrige Einstellungslohne, betriebsinterne Aufstiegsmoglichkeiten, betriebsspeziFische Sozialleistungen, Allokaiionsregelungen nach Gesichtspunk ten der langFristigen Integrierbarkeit der Arbeitskrafte Steter oedarf und kontinuierliches Angebot von ArbeitskraFten; kapitalintensive Produktion und/oder stabile Absatzmarkte; arbeitsteilige Organisationsstruktur oder P~ozeOtechnclogie, die eine kettenmaOige Verzahnung der Arbeitsplatzeinheiten und damit on the job training mit relativ niedrigon Kosten und ohne UberschuOqualifikation ermoglichen.

Eine umfassendere Perspektive, die den Betrieb mit vielfaltigen Strategien zur Realisierung seiner Interessen ausgestattet, annehmen wUrde, ware wesentlich tragfahiger 129 und wUrde zudem die Mangel des Humankapitalansatzes vermeiden. DarUber hinaus bote auch eine solche erweiterte Sicht des Arbeitsmarktgeschehens die Moglichkeit, die Interessen und daraus abgeleitete Strategien der Anbieterseite am Arbeitsmarkt entsprechend bei der Analyse zu berUcksichtigen. Der weitere Vorwurf gegenUber dem Segmentationsansatz, daB damit die Entstehung von Arbeitslosigkeit nicht erklart werden kann, sondern daB dazu auf andere Erklarungsmodelle zurUckgegriffen werden muB, besteht unseres Erachtens zu recht.

D. Freiburghaus u. G. Schmid, Theorie der Segmentierung von Arbeitsmarkten, in: Leviathan, 1975, S. 418 ff. , S. 419. - 22 Schaubild 1: Politische Okonomie der Arbeit SOz .... lit. Human- / ARB E ITS MAR K T ~ \ " 1-10 ibilit:itslonchunl ............ chnuIoBischcn Enlwicklun, \ AUobtionlproujl \ - THE 0 R I E FoIklonnobililat, ~11~~~~~~~u~:. (cIne ~rkIC:;' \+-I I Falclar-Subllilutiol1lhtat / " ! . "' ___- _ Tcndenz zu Gleich. Jewlchlcn' Slruklurdle Un- ........ lmIJlaschcn Schull:" 1 Sllch'loortc des Inl""cucli der .

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